Mei-Ling Daniell-Greenhalgh (Meiling Joy) ist eine Mezzosopranistin aus dem Vereinigten Königreich. Ihren Abschluss in Musikwissenschaft und Gesang an der University of Leeds erlangte sie mit Auszeichnung. Im Jahr 2019 absolvierte Meiling ein Erasmus-Programm an der Académie Supérieure de Musique de Strasbourg. Dort nahm sie an zahlreichen Konzerten und Meisterkursen teil – unter anderem mit Alessandro Amoretti, Karl-Peter Kammerlander und Jennifer Davidson – und vertiefte sich im zeitgenössischen Gesangsrepertoire.

Sie hat verschiedene Opernrollen übernommen, darunter Cherubino in „Le nozze di Figaro“ (Mozart), Dido in „Dido and Aeneas“ (Purcell), Zerlina in „Don Giovanni“ (Mozart), Hermia in „A Midsummer Night’s Dream“ (Britten) und Dulcinée in „Don Quichotte“ (Massenet). Zuletzt war sie als Anette und als jüdisches Mädchen in der Jahresproduktion der Opernklasse Die Weiße Rose von Udo Zimmermann am Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Darüber hinaus trat sie in renommierten Londoner Konzerthäusern wie der Royal Festival Hall, der Royal Albert Hall und in St John’s Smith Square auf.

Ebenfalls in London sammelte Meiling wertvolle Aufnahme- und Live-Übertragungserfahrungen – unter anderem mit der Uraufführung von Patrick Hawes’ „The Great War Symphony“, einer in Kooperation mit Classic FM und Audio Network produzierten Komposition, die schließlich in den Abbey Road Studios aufgenommen wurde.

Sie ist Mitglied des Dresdner Kammerchors und tritt regelmäßig als Konzertsolistin auf – zuletzt mit dem Dresdner Residenz Orchester sowie im Berliner Dom.

Im Sommer 2025 schloss Meiling ihren Master in Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ab. Ihr Studium wurde durch das Giovanni-Omodeo-Stipendium gefördert.