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Der Tenor Seongjin Hong wurde in Südkorea geboren und erhielt seinen ersten musikalischen Unterricht am Klavier. Entscheidende Impulse für seinen Weg zum Gesang gingen von der Mitwirkung im Jugendchor aus. Nach dem Besuch der
Gyeonggi Arts High School absolvierte er Gesang an der Hanyang-Universität bei Prof. Wookyung Kim. Sein Masterstudium studierte er an der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg bei Prof. Mark Tucker, mit Schwerpunkt auf Barock und Klassik.

Intensiv beschäftigte er sich mit den Werken der Bach-Familie und studierte dabei verschiedene Arien von J. S. Bach, BWV 22, 142 und 248 u. a. Außerdem arbeitete er an C. P. E. Bachs „Der Frühling“ Wq. 237 sowie an Werken von J. C. Bach und führte diese in Konzerten auf.

Im Bereich des Liedgesangs arbeitete er regelmäßig mit Prof. Burkhard Kehring zusammen und vertiefte dabei seine musikalische Gestaltung. Sein besonderes Augenmerk galt den Liedzyklen, darunter L. v. Beethovens „An die ferne Geliebte“ Op. 98, „die Drei Gesänge von Goethe“ Op. 83 sowie R. Schumanns „Dichterliebe“ Op. 48. Zudem sang er Lieder von G. Fauré und E. Grieg u.a. in Konzerten.

Kontinuierlich sammelte er Erfahrung in verschiedenen Chören, unter anderem in der Laeiszhalle Hamburg sowie in St. Michaelis und St. Nikolai. Zu seinen jüngsten solistischen Aufgaben gehörten die Tenorpartien in Schuberts „Stabat Mater” und der „Messe in G-Dur”. Darüber hinaus wirkte er an zeitgenössischen Projekten wie dem Werk „Aufgetischt“ mit.

In der Saison 2026–27 ist er Mitglied im RKC Studio des RIAS Kammerchors Berlin.