Natalie Beck (geb. 1998 in Stuttgart) ist in der Saison 2025–26 Mitglied des Opernstudios am Theater Lübeck sowie Akademistin des RIAS Kammerchor Berlin.

Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Freiburg, wo sie zunächst den Bachelor in Gesang (Oper, Konzert, Pädagogik) absolvierte und 2024 den Master im Opern- und Konzertfach bei Prof. Mareike Morr und Julia Rempe mit der Note „sehr gut“ abschloss. Zusätzlich studierte sie Gymnasiallehramt (Musik und Sport) an der Hochschule für Musik Freiburg und an der Albert-Ludwigs-Universität.

Ihr Operndebüt gab sie 2019 bei den Osterfestspielen Baden-Baden in der Titelrolle Otellino der Oper „Der Kleine und Otello“ von Aurélien Bello mit den Berliner Philharmonikern. Weitere Rollen führten sie u.a. an das E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg (Lisaura in Händels „Alessandro“) und nach Brühl (Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ mit der Kammerphilharmonie Europa). Ihren Opernabschluss machte sie in Albert Lortzings „Wildschütz“ in der Rolle des Gretchen.

Im Konzertbereich arbeitete sie u.a. mit dem Freiburger Barockorchester, dem Landesjugendbarockorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Dirigenten wie Kay Johannsen, Markus Mackowiak und Frank Markowitsch zusammen.

Sie ist Preisträgerin des internationalen Gesangswettbewerbs „Young Voices Alpe Adria“ des Musikverein Graz (2024) und war Stipendiatin des Exzellenzprogramms für Alte Musik der 2. Barock-Vokal-Akademie in Mainz.