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Manuel Nickert, geboren in Berlin, studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Renate Faltin und Prof. Thomas Quasthoff, sowie Chorleitung an der University of Birmingham bei Prof. Simon Halsey.

Als Konzertsänger ist er vor allem im Bereich der Alten Musik in Deutschland und dem europäischen Ausland aktiv, so singt er regelmäßig mit Ensembles wie der lautten compagney BERLIN, dem Neuen Kammerorchester Potsdam oder dem les temperamens variations Paris bedeutende Werke des Barocks und der Renaissance.

Außerdem interpretiert er leidenschaftlich Musik der Moderne: Die „Aventures” und „Nouvelles Aventures” von György Ligeti, Uraufführungen der „Berliner Atonale” an der Staatsoper Berlin, sowie „Les Noces” von Igor Stravinsky und die „Faust-Kantate” von Alfred Schnittke. Er war bereits als Solist mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Bielefelder Symphonikern und dem Konzerthausorchester Berlin zu hören.

Was fasziniert dich am Singen?

Ich bin in Chören aufgewachsen. Das gemeinsame
Singen hat so viele spannende Aspekte. Die
klangliche Arbeit und das Feilen an Details finde
ich hierbei genauso faszinierend wie das gemeinsame
Hören. Außerdem bin ich sehr gerne Teil
einer sozialen Gruppe. Solistisches Singen kann
mitunter sehr einsam sein, im Chor hat man immer
nette Kolleg*innen und Verbindungen mit
Menschen, und so wird das gemeinsame Erleben
der Musik zu etwas sehr Besonderem.