Zum 400. Todestag von Michael Praetorius erscheint Praetorius & Italy

PM | RIAS Kammerchor Berlin - Zum 400. Todestag von Michael Praetorius erscheint "Praetorius & Italy"
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Zum 400. Todestag von Michael Praetorius erscheint Praetorius & Italy
Am 15. Februar gedenkt die Musikwelt des 400. Todestages von Michael Praetorius. Er galt nicht nur als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Frühbarock, sondern hinterließ auch zahlreiche musiktheoretische Schriften. Die am 19. Februar bei Deutsche Harmonia Mundi in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur erscheinende Einspielung Praetorius & Italy lädt ein zu einer fiktiven Reise des deutschen Meisters der Tonkunst zu seinen italienischen Zeitgenossen.
 
Anlässlich des Jubiläums beleuchten der RIAS Kammerchor Berlin und die von Katharina Bäuml geleitete Capella de la Torre das Werk von Michael Praetorius neu, indem sie es in Bezug zu seinen italienischen Zeitgenossen Agostino Agazzari, Adriano Banchieri, Antonio Cifra, Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi und Ludivico Viadana setzen. Der 1571 in Creuznach geborene und 1621 in Wolfenbüttel gestorbene Praetorius reiste zwar nie selbst nach Italien, studierte aber unzählige Werke italienischer Meister, die ihm in der bestens ausgestatteten Bibliothek seines Dienstherrn in Wolfenbüttel zur Verfügung standen. Diese Werke dienten ihm als Inspirationsquelle zur Weiterentwicklung seiner eigenen musikalischen Sprache.
 
Für die Leitung zeichnet Florian Helgath verantwortlich, der mit dem RIAS Kammerchor Berlin und Capella de la Torre 2017 Da Pacem – Echo der Reformation eingespielt hat, die mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter des Chorwerk Ruhr, seit 2017 auch der Zürcher Sing-Akademie. Mit diesen Spitzenensembles erarbeitet er auf höchstem Niveau Chormusik aller Epochen, sowohl mit a cappella Musik als auch im chorsinfonischen Bereich.
 
Die Soli übernahmen zum großen Teil die Sänger*innen des RIAS Kammerchor Berlin. Zu hören sind: Anja Petersen, Susanne Langner, Viktoria Wilson, Katharina Heiligtag, Volker Arndt, Joachim Buhrmann, Shimon Yoshida, Stefan Drexlmeier und Jonathan E. de la Paz Zaens. Nicht zuletzt bietet auch die Instrumentierung der Einspielung ein besonderes Erlebnis: Bei Praetorius erklingen nicht nur heute gängige Instrumente, sondern auch Cornetti, Schalmeien, Pommern und Dulziane.
 
Die Aufnahmen für Praetorius & Italy fanden Anfang November im Bürgerhaus Neuenhagen in Brandenburg statt. Möglich wurden sie durch die Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts, das auch eine mehrmalige Testung aller Sänger*innen auf Covid-19 beinhaltete. „Dieses Aufnahme ist auch deshalb einzigartig, weil Sie unter besonderen Umständen entstanden ist“ findet Florian Helgath. „Die strengen Hygieneauflagen, das Singen in großem Abstand zueinander, das Gefühl, voll und ganz im Jetzt zu sein – all das hat eine starke Energie freigesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass Sie es auf der Aufnahme hören werden.“
 
(c)
 
Foto: Matthias Lutze
Florian Helgath über die Zusammenarbeit:
 
„Lange Zeit habe ich Michael Praetorius im Schatten seiner Zeitgenossen nicht wahrgenommen. Jetzt aber brenne ich umso mehr für seine Musik. Sein Werk ist wie eine Schatzkiste. Hat man sie einmal gefunden, braucht man sie nur noch zu öffnen, und wird fürstlich entlohnt mit Klangvielfalt und Melodienreichtum.
Dass ich nach Da Pacem – Echo der Reformation den RIAS Kammerchor und die Capella de la Torre erneut zusammen leiten durfte, ist für mich sehr beglückend. Die Ensembles ergeben ein klangliches Maximum, aus dem man endlos schöpfen kann. Sie zeichnen sich gleichermaßen durch eine große Sensibilität für das große Ganze wie auch hervorragende Solist*innen aus.“
 
 
 
 
 
Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an Lukas Laier unter
presse@rias-kammerchor.de.
 
Pressefotos und Biografien finden Sie auf der Webseite des RIAS Kammerchor Berlin.
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