RIAS Kammerchor zum Saisonstart in der Philharmonie – erstmals mit der Kammerakademie Potsdam

PM | RIAS Kammerchor Berlin zum Saisonstart in der Philharmonie – erstmals mit der Kammerakademie Potsdam
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RIAS Kammerchor zum Saisonstart in der Philharmonie – erstmals mit der Kammerakademie Potsdam
Mit einem Gastspiel beim Musikfest Berlin startet der RIAS Kammerchor Berlin in die neue Saison. Am Mittwoch, 15. September, präsentiert Chefdirigent Justin Doyle in der Philharmonie Berlin um 21 Uhr Vertonungen der Klagelieder des Propheten Jeremia durch die Jahrhunderte.
 
Eingerahmt von zwei Werken aus der Feder von Giovanni Gabrieli und Don Carlo Gesualdo da Venosa, wird der Chor mit den musikalischen Umsetzungen der Klagelieder Jeremias von William Byrd, Thomas Tallis und Giovanni Pierluigi da Palestrina zu hören sein.
 
Als Höhepunkt des Abends erklingt mit Igor Strawinskys Vertonung der Klagelieder sein wohl geistlichstes Werk: Threni: id est lamentationes Jeremiae Prophetae. Für das 1957/58 entstandene Meisterstück wird der RIAS Kammerchor unter seinem Chefdirigenten Justin Doyle von der Kammerakademie Potsdam begleitet, die mit diesem Konzert ihr Debüt beim Chor gibt.
 
Als Solist*innen zu erleben sind an diesem Abend Johanna Winkel (Sopran), Henriette Gödde (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Köninger (Bariton) sowie Dominic Barberi (Bass).
 
 
Für Pressekarten wenden Sie sich bitte an Anna Hinz unter Anna.Hinz@berlinerfestspiele.de, für Interviewanfragen an Lukas Laier unter presse@rias-kammerchor.de oder 030 20 29 87 50.
 
Zuschauer*innenkarten sind ausschließlich über die Webseite und Kassen des Musikfest Berlin erhältlich (12 bis 42 Euro). Bitte beachten Sie den von der ursprünglich kommunizierten Uhrzeit abweichenden Konzertbeginn. Das Publikum wird im Schachbrett gesetzt. Während des gesamten Aufenthalts in der Philharmonie ist es notwendig, eine FFP2-Maske zu tragen.
 
Das Konzert wird live in der Digital Concert Hall übertragen. Deutschlandfunk Kultur sendet einen Mitschnitt des Konzerts am Freitag, 1. Oktober, ab 20.03 Uhr.
 
 
Chefdirigent Justin Doyle über das Programm:
 
„Strawinskis asketische Interpretation der Klagelieder Jeremias wird nicht oft gespielt, weshalb wir sie eingebettet in ihren künstlerischen Kontext präsentieren. Erstmals aufgeführt wurde Threni an der Scuola di San Rocco in Venedig, wo Giovanni Gabrieli drei Jahrhunderte zuvor tätig war. Strawinsky setzte sich tiefgehend mit der Musik Gesualdos auseinander und studierte die polyphone Satztechnik von solchen Meistern der Renaissance wie Palestrina, Tallis und Byrd. Deshalb kombinieren wir Strawinskys 12-Ton-Meisterstück mit einer Auswahl an Werken für die Karwoche aus der Feder seiner Vorgänger.
 
Wir freuen uns schon sehr auf die musikalische Reise, die wir zusammen mit der wunderbaren Kammerakademie Potsdam und dem Publikum unternehmen werden.“
 
 
(c) Matthias Heyde
 
 
 
 
 
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