Peter Dijkstra dirigiert den RIAS Kammerchor in Nürnberg, Berlin und Fribourg

PM | RIAS Kammerchor Berlin | Peter Dijkstra dirigiert den RIAS Kammerchor in Nürnberg (29.6.), Berlin (1.7.) und Fribourg (3.7.)
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Peter Dijkstra dirigiert den RIAS Kammerchor in Nürnberg, Berlin und Fribourg
Peter Dijkstra, der ehemalige und zukünftige Chefdirigent des Chor des Bayerischen Rundfunks, dirigiert in Nürnberg, Berlin und Fribourg (Schweiz) einen Abend der Übergänge. Im Mittelpunkt des a cappella Konzerts mit dem RIAS Kammerchor Berlin steht Alfred Schnittkes Konzert für Chor. Mit dem Programm will Dijkstra „einen Ruhepol in zerrissenen Zeiten“ schaffen.
 
Mittwoch, 29. Juni, Nürnberg
Musikfest ION, St. Egidien, 20.00 Uhr
Tickets 15–45 Euro | Online-Shop | tickets@musikfest-ion.de | +49 911 21 444 88
 
Freitag, 01. Juli, Berlin
Philharmonie, Kammermusiksaal, 20.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr, Einführung 19.00 Uhr)
Tickets 24–40 Euro | Online-Shop | ticket@rias-kammerchor.de | +49 30 20 29 87 25
 
Sonntag, 03. Juli, Fribourg (Schweiz)
Festival Internationales de Musiques Sacrées, St. Michel, 20.30 Uhr
Tickets 52–72 CHF| Online-Shop
 
Fast alle im Programm vereinten Komponisten mussten im Leben Brüche erfahren. Mal politisch bedingt, mal privat, mal religiös gesteuert. Sowohl bei Arvo Pärt als auch bei Alfred Schnittke war staatliche Unterdrückung der Anlass, die Heimat zu verlassen. Umbrüche wurden durch Übergänge überwunden, persönlich wie musikalisch. Sowohl durch die christlichen Texte als auch in der Art des Vertonens bauen die Komponisten Brücken von der Renaissance bis zum späten 20. Jahrhundert.
 
Das Publikum erwartet im a cappella-Konzert die feinsinnigen Klanglandschaften von Arvo Pärt, eine Vertonung eines Teils aus der Offenbarung des Johannes durch den 2019 verstorbenen schwedischen Komponisten Sven-David Sandström, das Agnus Dei von Krysztof Penderecki und als Hauptwerk Alfred Schnittkes Konzert für Chor. Bis zu 16 unterschiedliche, separat geführte Stimmen verlangt Schnittke darin. Die Soprane lösen sich wie Violinen vom Gesamtklang des Chores, übernehmen einen schnelleren Melodieverlauf, bevor sie sich wieder hörbar einfügen. Romantische Klangvorstellungen paaren sich hier deutlich mit denen der orthodoxen Tradition. Peter Dijkstra ist ein ausgewiesener Kenner dieses Meisterwerks der modernen Chorkunst: 2014 erhielt seine Einspielung mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks den ECHO Klassik.
 
Der Abend in Berlin bildet den Abschluss der RIAS Kammerchor-Abonnementkonzerte der laufenden Saison. Statt Arvo Pärts Dopo la vittoria erklingt in Fribourg die Uraufführung von Richard Dubugnons In principio erat Verbum.
 
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Pressekarten- und Interviewanfragen
 
Nürnberg | Dr. Oliver Geisler | geisler@musikfest-ion.de | +49 (0) 1590 481 09 83.
 
Berlin | Lukas Laier | presse@rias-kammerchor.de | +49 30 20 29 87 350.
 
Fribourg | Murielle Roos (Englisch/Französisch) | office@fims-fribourg.ch | +41 79 372 84 07
 
 
 
Peter Dijkstra über das Programm:
„Mit Übergänge versuche ich einen Ruhepol in zerrissenen Zeiten zu schaffen.
 
Dazu passt die Musik von Arvo Pärt, die er mit so wenig Mitteln erzeugt wie kein anderer. Für mich ist das eine unglaubliche Kunst: die Kunst des Weglassens. Less is more. Er schafft einen ruhigen Raum für die Texte. Und dafür braucht er nicht viel, nur einen Dreiklang. Er findet immer die richtige Balance zwischen Spannung und Entspannung.
 
Bei Sandström bewundere ich, wie er einen romantischen Klang mit chromatischen Elementen ausarbeitet. An Schnittkes Konzert für Chor fasziniert mich besonders die unglaubliche Nähe von Text und Ausdruck.“
(c) Astrid Ackermann
 
Peter Dijkstra
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