Gebete für den Frieden - Debüt mit Dirigentin Krista Audere

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Gebete für den Frieden - Debüt mit Dirigentin Krista Audere
Die lettische Dirigentin und Gewinnerin des Eric Ericson-Awards 2021, Krista Audere, debütiert am Samstag, 26. November, beim RIAS Kammerchor Berlin in der Philharmonie Berlin. Nicolas Altstaedt, einer der gefragtesten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit, ist am Cello zu erleben.
 
„Molitva“, ukrainisch und russisch für „Gebet“, nennt sie ihr Programm, das sie in den ersten Kriegstagen im Februar 2022 konzipiert hat. Damit greift Audere auf den Titel eines Werkes der in Estland lebenden Ukrainerin Galina Grigorjeva zurück, das an diesem Abend unter anderem aufgeführt wird – ein eindrücklicher Dialog zwischen Cello und Chor.
 
Als Zeichen für den Frieden werden an diesem Abend insbesondere Stücke mit liturgischem Bezug aus Auderes baltischer Heimat und aus Russland vereint. So steht neben Musik von Alfred Schnittke und Arvo Pärt auch eine Uraufführung von Pēteris Vasks auf dem Programm, der im Oktober den Opus Klassik als bester Komponist des Jahres gewann. Siltums bezgalīgs heißt dieses Werk, das er als Geschenk für Krista Audere schrieb. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Missa a cappella von Einojuhani Rautavaara.
 
Krista Audere über ihr Programm:
 
„Molitva ist sowohl das ukrainische als auch das russische Wort für Gebet. Ich habe dieses Programm unter dem Eindruck der ersten Kriegstage in der Ukraine fertiggestellt. Es fühlte sich an wie eine verzweifelte Notwendigkeit, diese Gebete zusammenzutragen. Rückblickend hat mir die Arbeit an dem Programm geholfen, in diesen schrecklichen Tagen nicht den Verstand zu verlieren. Die ergreifende Missa a cappella des Finnen Einojuhani Rautavaara ist das Kernstück des Programms, denn in ihr finden sich viele Farben, die in den anderen Werken aus dem nördlichen und östlichen Europa wiederkehren. Mit dem Stück Molitva der Ukrainerin Galina Grigorjeva und den Drei geistlichen Gesängen des russisch-deutschen Komponisten Alfred Schnittke möchte ich ein Zeichen setzen für den Zusammenhalt der ukrainischen und russischen Bevölkerung im Angesicht dieser Katastrophe. Der zweite Teil des Konzerts soll dem RIAS Kammerchor und seinem Publikum mit dem Esten Arvo Pärt und den beiden zeitgenössischen lettischen Komponisten Pēteris Vasks und Jēkabs Jančevskis meine baltische Heimat nahebringen. Ich hoffe mit diesen zumeist stillen, meditativen Stücken Raum zu schaffen, um den Blick friedvoll nach innen richten und Hoffnung finden zu können.“
 
 
Einführung mit Musikjournalistin und -theoretikerin Susanne Westenfelder ab 19.15 Uhr im oberen Foyer.
 
 
Konzertkarten von 25-40€ sind online sowie beim Besucherservice der ROC erhältlich.
 
Für Pressekarten und bei Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an Lisa Krefis unter presse@rias-kammerchor.de.
 
Das Konzert wird aufgezeichnet und am So, 4.12.2022, im Deutschlandfunk als Konzertdokument der Woche ab 21.05 Uhr gesendet. Der Mitschnitt ist anschließend im Web und der Dlf Audiothek-App 30 Tage verfügbar.
 
 
(c) Karina Kaminska
© Karina Kaminska
TEASER: Molitva | Krista Audere | RIAS Kammerchor Berlin | 26. November 2022
 
 
 
 
 
 
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Molitva
2. Abo-Konzert 
 
Sa, 26. November 2022, 20.00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal
 
Nicolas Altstaedt Violoncello
RIAS Kammerchor Berlin
Krista Audere Dirigentin
 
Einojuhani Rautavaara
Missa a cappella
 
Galina Grigorjeva
Molitva
für Violoncello und gemischten Chor
 
PAUSE
 
Alfred Schnittke
Drei geistliche Gesänge
 
Arvo Pärt
And I heard a voice...
 
Henri Dutilleux
Trois strophes sur le nom de Sacher
für Violoncello solo
 
Pēteris Vasks
The Fruit of Silence
 
Jēkabs Jančevskis
When
für 24 Stimmen und Violoncello
 
Pēteris Vasks
Siltums bezgaligs
Uraufführung
 
 
 
 
 
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