Einspielung der Missa Solemnis unter René Jacobs gewinnt den Preis der deutschen Schallplattenkritik

PM | RIAS Kammerchor Berlin - Einspielung der Missa Solemnis unter René Jacobs gewinnt den Preis der deutschen Schallplattenkritik
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© Preis der Deutschen Schallplattenkritik
Einspielung der Missa Solemnis unter René Jacobs gewinnt den Preis der deutschen Schallplattenkritik
Die mit dem RIAS Kammerchor Berlin und dem Freiburger Barockorchester entstandene Aufnahme von Beethovens Missa Solemnis unter René Jacobs gewinnt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Chor und Vokalensemble“ auf Grundlage der Bestenliste 2/2021.
 
Die Einspielung sei „eine, die das Monumentale nicht in der Lautstärke sucht, sondern in marmorner Prägnanz, die nicht ächzt unter den Zumutungen für Stimmen und Instrumente, sondern sie überführt in eine Klassizität, die den Menschen zum Maßstab des Göttlichen macht, was auch klanglich fabelhaft eingefangen ist“, begründete die Jury ihre Entscheidung.
 
Bereits zuvor zeigte sich die Presse begeistert von Jacobs Neuinterpretation. „Fraglich großartig“, schrieb Gerald Felber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Diese Interpretation aufs äußerste getriebener Extreme will und kennt wenig ‚klassisches‘ Maß; sie verkörpert das scheinbare Paradoxon einer exzessiven Intensität.“ Christoph Vratz urteilte im WDR3: „Der RIAS Kammerchor beweist große Wandlungsfähigkeit: mal sehr fein, mal sehr wuchtig.“ Auch Oswald Beaujean befand in BR Klassik, die Leistung des RIAS Kammerchors sei „fantastisch“, und Bernhard Schrammek attestierte dem Chor auf rbb kultur „Bestnoten auch an den höchsten Stellen.“
 
Die Einspielung von Ludwig van Beethovens bekanntester und rätselhaftester Messe entstand im Vorfeld des 250. Jubiläums des Komponisten. Nach Konzerten in Köln, Oviedo, Amsterdam, Paris, Freiburg und Berlin spielte Jacobs seine Interpretation im Mai 2019 mit dem RIAS Kammerchor Berlin und dem Freiburger Barockorchester im Berliner Teldex- Studio ein. Die Solopartien übernahmen Polina Pasztircsák (Sopran), Sophie Harmsen (Mezzosopran), Steve Davislim (Tenor) und Johannes Weisser (Bass). Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet des RIAS Kammerchor mit René Jacobs, der weltweit für seine der historisch informierten Aufführungspraxis folgenden Interpretationen gefeiert wird. Mit dem renommierten Freiburger Barockorchester arbeitet der Chor seit über 30 Jahren regelmäßig zusammen.
 
Statt einer üblichen Monumentalbesetzung entschied Jacobs sich für eine historisch fundierte Aufstellung der Künstler*innen. Dadurch, dass der Chor vor dem Orchester und seitlich von ihm aufgestellt ist, bietet sich den Hörer*innen ein außerordentliches Klangerlebnis. Selbst der von Beethoven in die höchsten Höhen gesetzte Sopran schwebt auf diese Weise über dem Orchesterklang, statt gegen ihn ansingen zu müssen.
 
Die Bestenliste 2/2021 und alle Gewinner sind auf der Seite der Deutschen Schallplattenkritik einsehbar.
 
 
 
 
 
(c) Matthias Heyde
 
Foto: Matthias Heyde
 
 
 
 
Chordirektor Bernhard Heß über die Auszeichnung:
 
„Wir freuen uns sehr über diese renommierte Auszeichnung. Und dies umso mehr, als man bei diesem Werk aufgrund seiner Opulenz nicht zuerst an den RIAS Kammerchor denkt. Aber einmal mehr bestätigt sich, dass René Jacobs auch dem vermeintlich bekanntesten Repertoire eine vollkommen neue Lesart hinzufügt.“
 
 
 
 
 
Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an Lukas Laier unter
presse@rias-kammerchor.de.
 
Pressefotos und Biografien finden Sie auf der Webseite des RIAS Kammerchor Berlin.
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