Newsletter November 2019

RIAS Kammerchor Berlin - Newsletter November
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Newsletter November 2019
Sehr geehrter Herr Hanssen,
der November ist für uns geradezu ein „Premieren-Monat“. Einerseits wird unser Chor zum ersten Mal in Irlands Hauptstadt Dublin zu Gast sein, andererseits erscheinen am 15. November gleich zwei neue CDs!
 
Dieses freudige Ereignis möchten wir gerne mit Ihnen teilen, weshalb wir jeweils eine neue CD verlosen. Wählen Sie eine der beiden CDs aus (Informationen finden Sie im Artikel weiter unten) und schreiben Sie uns bis zum 10. November an marketing@rias-kammerchor.de, warum Sie gerne genau diese neue CD gewinnen möchten.
 
Wir wünschen Ihnen viel Glück und freuen uns auf Ihre Einsendungen!
 
Herzlichst
Ihr RIAS Kammerchor
 
 
 
5. November 2019
   
Barocktage der Staatsoper Berlin
 
Mitglieder des
RIAS Kammerchors, Sheridan Ensemble,
Robert Hollingworth
 
 
15. November 2019
   
Neue CDs:
Haydn, Bruckner
 
RIAS Kammerchor, AKAMUS, Justin Doyle, Łukasz Borowicz
 
 
 
29. November 2019
   
2. Abo-Konzert: Liebesreigen
 
RIAS Kammerchor,
Ufuk & Bahar Dördüncü, Justin Doyle
 
 
 
Neuigkeiten
RIAS Kammerchor Saison 2017-18 (c) Matthias Heyde
Johannes Brahms im Spiegel seiner Zeit 
 
Vor knapp 150 Jahren, im Januar 1870, saßen Johannes Brahms und seine enge Freundin Clara Schumann gemeinsam am Klavier und stellten mit vier Sänger*innen zum ersten Mal eine Sammlung von Liebesliedern dem Publikum vor. Am 29.  November 2019 bringt nun unser Chefdirigent Justin Doyle diese Sammlung, Brahmsʼ Liebeslieder, sowie die nachfolgenden Neuen Liebeslieder und weitere Werke in der Philharmonie Berlin (Kammermusiksaal) zu Gehör. Begleitet wird unser Chor dabei von den Pianistinnen Ufuk und Bahar Dördüncü.
 
Brahms beschäftigte sich zeitlebens als Sammler und Bearbeiter von Volksliedern. In seinen beiden Zyklen vertonte er osteuropäische Volksdichtungen, die er mit einer ungewöhnlichen Besetzung (Klavier vierhändig) ergänzte. Brahmsʼ kurze, anspruchsvolle Lieder reflektieren die facettenreichen (zwischen-)menschlichen Empfindungen: von Liebe und Sehnsucht bis zu Enttäuschung und Spott.
 
„Seit vielen Jahren begeistern mich Volkslieder aus der ganzen Welt“, so Justin Doyle, Chefdirigent des RIAS Kammerchors. „Volkslieder haben die besondere Eigenschaft, auf
direkte und einfache Art ganz wichtige Emotionen vermitteln zu können. Zu den beiden Liebeslieder-Zyklen von Johannes Brahms haben wir weitere Liebeslieder aus verschiedenen
Traditionen für den Abend ausgewählt, die sich wunderbar einschieben lassen und mit den von Brahms ausgesuchten Texten harmonieren. So spiegelt sich beispielsweise Brahmsʼ Ihr schwarzen Augen wider in Roger Quilters gefühlvollem Drink to me only with thine eyes. Ich freue mich sehr, dass wir dabei von den Pianistinnen Ufuk und Bahar Dördüncü begleitet werden.“
 
Weiterhin werden Lieder von Max Reger, Gustav Holst und Ralph Vaughan Williams sowie eine Auswahl an Antonín Dvořáks Slawischen Tänzen für Klavier zu vier Händen dargeboten. Abgerundet wird der Konzertabend mit Justin Doyles Arrangements zweier schwedischer Lieder (Vem kan segla und Uti vår hage) sowie eines walisischen Volkslieds (The Ash Grove).
 
Konzertkarten von 24-40€ sind online sowie beim Besucherservice der ROC erhältlich.
 
Einen Vorgeschmack auf den Abend bietet auch unser neuer Konzerttrailer, in dem Justin Doyle über das Programm spricht.
 
 
 
CD_Bruckner_Trauergesänge
 
CD-Neuerscheinungen
  
 
Wir freuen uns sehr, Ihnen in diesem Monat gleich zwei brandneue CDs mit dem RIAS Kammerchor Berlin und der Akademie für Alte Musik Berlin präsentieren zu dürfen!
 
Am 15. November erscheint die zweite gemeinsame CD mit Justin Doyle und unserem Chor mit Joseph Haydns Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginis Mariae (Hob. XXII:5). Haydn begann diese fast opernhafte Messkomposition vermutlich 1766, dem Jahr, in dem er erster Kapellmeister des Fürstenhauses Esterházy in Eisenstadt wurde. Viele erhaltene Kopien belegen, dass seine Missa Cellensis sehr populär wurde. Auf der CD, die bei harmonia mundi erscheint, sind neben den beiden Ensembles Johanna Winkel (Sopran), Sophie Harmsen (Alt), Benjamin Bruns (Tenor) und Wolf Matthias Friedrich (Bass) zu hören.
 
Zeitgleich mit der Haydn-CD und passend zum „Trauermonat“ November wird die Einspielung mit Bruckners Trauermusiken nach der neuen Anton Bruckner Urtext Gesamtausgabe unter der Leitung von Łukasz Borowicz veröffentlicht. Diese CD, die Accentus Music produziert, umfasst u. a. Bruckners erstes großes geistliches Werk für Soli, Chor, Orgel und Orchester, das Requiem d-Moll, zwei Todtenlieder sowie drei Aequales. Darüber hinaus sind drei Trauerchöre aufgenommen worden, die Bruckner anlässlich verschiedener Todesfälle in Umfeld komponiert hatte – so z.B. sein Nachruf! Trösterin Musik, das im Gedenken an Josef Seiberl, Bruckners Freund und Nachfolger als Stiftsorganist in St. Florian, entstand. Wie auch bei unserer Haydn-CD singen Johanna Winkel (Sopran) und Sophie Harmsen (Mezzosopran) sowie darüber hinaus Michael Feyfar (Tenor) und Ludwig Mittelhammer (Bariton) die Soli.
 
 
© Volker Kreidler
 
Die Wurzeln der Oper
  
 
Im Rahmen der Barocktage der Staatsoper Berlin machen sich acht Mitglieder unseres Chores gemeinsam mit Robert Hollingworth (Musikalische Leitung und Cembalo) sowie dem Sheridan Ensemble auf eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln der Oper.
 
Die ersten Opern entstanden in Italien um 1600, wobei die Komponisten dieser Gattung, wie Monteverdi, bereits auf Werke aufbauen konnten, die Musik mit dramatischer Handlung verbanden: So gab es beispielsweise bereits vor den ersten Opern Madrigalkomödien. Am Dienstag, den 5. November, werden im Pierre Boulez Saal Berlin Ausschnitte aus Orazio Vecchis Madrigalkomödie L’Amfiparnaso dargeboten, die aus der Zeit stammt, bevor Opern komponiert wurden. Auch einige Stücke aus Monteverdis L’Orfeo, das lange als erste Oper überhaupt galt, werden an dem Abend gespielt.
 
Neben den italienischen Ursprüngen widmet sich das Programm auch den Wurzeln der englischen Oper. In England wurde die neue Gattung erst später populär, was u. a. mit dem dortigen Verbot von Theateraufführungen zwischen 1642 und 1660 zu begründen ist. Von John Blows Venus and Adonis, die zu der Zeit noch als Masque bezeichnet wurde und als erste eigentliche englische Oper gilt, wird im Konzert der Prolog präsentiert.
 
Schließlich kommt auch Henry Purcell nicht zu kurz, der schon zu Lebzeiten zu den bedeutendsten englischen Komponisten zählte. Chöre und Instrumentalsätze z.B. aus King Arthur und The Fairy Queen runden das Programm ab.
 
Sichern Sie sich jetzt noch hier eine der wenigen Restkarten!
 
 
 
RIAS Kammerchor Saison 2017-18 (c) Matthias Heyde
 
rias-kammerchor. de
 
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