Newsletter Mai 2021

RIAS Kammerchor Berlin - Newsletter Mai
Newsletter Mai 2021 
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Newsletter Mai
Sehr geehrter Herr Hoffmeier,
 
der Sommer steht in den Startlöchern und alle sehen den ersten Normalisierungen entgegen. Auch wir nähern uns schrittweise dem Normalzustand an: Nach 16 Monaten konnten wir endlich wieder gemeinsam mit unseren Freund*innen von der Akademie für Alte Musik Berlin auftreten. Morgen hören Sie uns zum ersten Mal in diesem Jahr mit Orchesterbegleitung! Warum Justin Doyle sich für das Radiokonzert für ein festliches Repertoire mit Krönungswerken entschieden hat, lesen Sie gleich an erster Stelle weiter unten.
 
Mit großem Orchesterklang geht es im Juni weiter: Aus der Berliner Philharmonie präsentieren wir Ihnen zusammen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester unter Vladimir Jurowski selten gespielte Stücke von Igor Strawinsky. Sobald ein Sendetermin für das Radiokonzert feststeht, melden wir uns bei Ihnen!
 
Einen besonderen Lesetipp finden Sie am Ende des Newsletters. Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, wie es unserem Chor gelingt, in so vielen verschiedenen Sprachen zu singen, bekommen Sie dort eine Antwort.
 
Und bevor wir Sie ins Lesevergnügen entlassen: Wir haben den Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewonnen, hurra! Auch dazu mehr in dieser Ausgabe.
 
Zunehmend schöne und klingende Tage wünscht Ihnen
Ihr RIAS Kammerchor Berlin
 
Inhaltsverzeichnis
• Radiokonzert: Glanz und Gloria - Krönungshymnen
Missa Solemnis gewinnt Preis der Deutschen Schallplattenkritik
• Strawinsky, der Erzähler: Gemeinsames Radiokonzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
• Interview mit Sprachcoach Maria Dribinsky
 
Zum Nachhören
Vom 12. Mai 2021

   
Haydns Missa Cellensis:
ein farbenreiches Dankeschön?
 
NDR Kultur
Vom 7. Mai 2021

   
Ist die Spielzeit schon zu Ende?
Interview mit Bernhard Heß
 
Deutschlandfunk Kultur
Radiokonzert: Glanz und Gloria - Krönungshymnen
Morgen, am 19. Mai, sind wir erstmals seit 16 Monaten wieder mit Orchesterbegleitung zu hören. Deutschlandfunk Kultur überträgt ein Konzert rund um die britische Krönungszeremonie. Justin Doyle dirigiert den RIAS Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin. Freuen Sie sich auf festliche Werke von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell und John Blow.
 
„Gerade jetzt, wo der Sommer naht und wir die ersten Lockerungen erwarten dürfen, finde ich es wichtig, ein optimistisches Programm zu präsentieren“, findet Justin Doyle. Mit dem Programm will Doyle auch den kürzlich verstorbenen Herzog von Edinburgh, Prinz Philip, ehren. „Neben Queen Elizabeth hat er Unglaubliches für sein Land geleistet“, so Doyle.
 
Den Abend eröffnet die feierliche Overtüre zu An Occasional Oratorio, ein Werk, das Händel anlässlich des Aufstands der Jakobiten 1749 schrieb, um der verängstigten Londoner Bevölkerung Beistand zu leisten.
 
Mit Purcells I was glad und Blows Chaconne on G werfen wir einen Blick ins 17. Jahrhundert. Henry Purcell schrieb seine Hymne, die auf dem 122. Psalm basiert, für die Krönung von James II. Purcell und seinen Lehrer John Blow verband eine lebenslange Freundschaft. Während Purcells Chaconne in G-moll sich großer Bekannheit erfreut, kommen Sie heute Abend in den Genuss der weniger bekannten Version von John Blow.
 
In den Krönungshymnen Händels findet der Abend seinen Höhepunkt. Die vier Stücke sind als Auftragswerk des britischen Königs Georg II. zu dessen Krönung in der Westminster Abbey am 11. Oktober 1727 entstanden. Freuen Sie sich auf die prunkvolle Musik Händels mit ihren unvergleichlichen Chornummern!
 
Mittwoch, 19. Mai 2021 | 20.03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur
Missa Solemnis gewinnt Preis der Deutschen Schallplattenkritik
Hurra, unsere mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester entstandene Aufnahme von Beethovens Missa Solemnis hat den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Chor und Vokalensemble“ gewonnen!
 
In der Begründung der Jury heißt es über die Einspielung: „Eine, die das Monumentale nicht in der Lautstärke sucht, sondern in marmorner Prägnanz, die nicht ächzt unter den Zumutungen für Stimmen und Instrumente, sondern sie überführt in eine Klassizität, die den Menschen zum Maßstab des Göttlichen macht, was auch klanglich fabelhaft eingefangen ist.“
„Wir freuen uns sehr über diese renommierte Auszeichnung“, sagt Chordirektor Bernhard Heß. „Und dies umso mehr, als man bei diesem Werk aufgrund seiner Opulenz nicht zuerst an den RIAS Kammerchor denkt. Aber einmal mehr bestätigt sich, dass René Jacobs auch dem vermeintlich bekanntesten Repertoire eine vollkommen neue Lesart hinzufügt.“
 
Bereits zuvor zeigte sich die Presse begeistert von Jacobs Neuinterpretation. „Fraglich großartig“, schrieb Gerald Felber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Diese Interpretation aufs äußerste getriebener Extreme will und kennt wenig ‚klassisches‘ Maß; sie verkörpert das scheinbare Paradoxon einer exzessiven Intensität.“ Christoph Vratz urteilte im WDR3: „Der RIAS Kammerchor beweist große Wandlungsfähigkeit: mal sehr fein, mal sehr wuchtig.“ Auch Oswald Beaujean befand in BR Klassik, die Leistung des RIAS Kammerchors sei „fantastisch“; und Bernhard Schrammek attestierte dem Chor auf rbb kultur „Bestnoten auch an den höchsten Stellen.“
 
Wir feiern den Preis der Deutschen Schallplattenkritik mit einem exklusiven CD-Verkauf. Für kurze Zeit können Sie die CD bei uns zum günstigen Aktionspreis bestellen!
Strawinsky, der Erzähler: Gemeinsames Radiokonzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Strawinsky von seiner unbekannten Seite: Am Sonntag, 6. Juni, nehmen wir für Sie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Vladimir Jurowski in der Berliner Philharmonie selten gespielte Werke von Igor Strawinsky auf.
 
Eröffnet wird der Abend von Fanfaren, gefolgt von The Flood, einer kurzen Nacherzählung der Geschichte Noahs und der Arche. Kontrastiert wird die biblische Erzählung mit der Fabel von Renard dem Fuchs, dem sein Intellekt nichts nutzt und dies auch körperlich erfahren muss. Über Katzenwiegenlieder gelangen Chor und Orchester zu Edward Lears anzüglichem Gedicht vom Eulerich und der Mietzekatze und Vertonungen von Werken William Shakespeares. Zum großen Finale gibt es in Les Noces eine russische Bauernhochzeit zu hören. Eine hinreißende Kurzoper, mit der Strawinsky seine Ballette erweiterte!
 
Sobald ein Sendetermin feststeht, lassen wir Sie es wissen!
 
Interview mit Sprachcoach
Maria Dribinsky
Wie singt man auf Russisch, wenn man der Sprache fremd ist?
 
Sprachcoach Maria Dribinsky hilft unseren Sänger*innen derzeit, die Aussprache der russischen Strawinsky-Stücke zu perfektionieren.
 
Wir haben mit ihr darüber gesprochen, was einen guten Sprachcoach auszeichnet, wo die Fallstricke im Russischen liegen, und was die Musik Strawinkys für die Sänger*innen so herausfordernd macht.
 
Das Interview können Sie auf unserer Webseite lesen.
 
 
Foto: Privat
Der RIAS Kammerchor im Radio
MI 19. Mai 2021
20.03 Uhr

   
Glanz und Gloria
Krönungshymnen
 
Deutschlandfunk Kultur
SA 5. Juni 2021
18.00 Uhr

   
Musica
Haydn: Stimmt an die Saiten
 
NDR Kultur
MI 9. Juni 2021
9.05 Uhr

   
Klassik Forum
Brahms: 4 Quartette op. 92
 
WDR 3
 
RIAS Kammerchor Saison 2017-18 (c) Matthias Heyde
 

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