Newsletter März 2019

Newsletter März
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Newsletter März 2019
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein besonders abwechslungs- und tourenreicher Monat steht dem RIAS Kammerchor Berlin bevor: Sechs Städte, vier Länder und vier verschiedene Werke stehen im März auf dem Programm.
 
Zunächst geht es für unsere Sänger*innen unter der Leitung von Justin Doyle nach Barcelona, wo sie, gemeinsam mit Miloš Milivojevic, erstmalig das Programm Victoria, Vivancos darbieten. Wenige Tage später führt die Reise mit Chefdirigent Doyle und der Akademie für Alte Musik (AKAMUS) weiter nach Lyon, wo eine Wiederholung vom Programm unseres Neujahrskonzertes Genius Händel ansteht. Nachdem der Chor – wieder kurz zurück in Berlin – Strawinskys Palmensinfonie im Konzerthaus unter der Leitung von Iván Fischer mit dem Budapest Festival Orchestra singt, bringt Justin Doyle Bachs Johannes-Passion zusammen mit AKAMUS nach Brescia (Italien), München und Berlin. Schließlich rundet eine weitere Aufführung von Victoria, Vivancos in Varese (Italien) das März-Programm ab.
 
Begleiten Sie uns auf der Reise nach Spanien, Frankreich, Italien und durch Deutschland – ob persönlich mit einem Konzertbesuch oder über Facebook und Instagram.
 
Wir freuen uns auf Sie!
 
Ihr RIAS Kammerchor
 
 
 
21. Februar 2019
  Unsere Chorpatenschaft
RIAS Kammerchor, Vicco-von-Bülow-Gymnasium
 
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6. und 28. März
  Requiem – Missa pro defunctis
Doyle, Miloš Milivojevic
Barcelona, Varese
 
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23.-25. März 2019
  Bachs
Johannes-Passion
Doyle, AKAMUS
Brescia, München, Berlin
 
 
 
Neuigkeiten
RIAS Kammerchor Saison 2017-18 (c) Matthias Heyde
Bachs erste Passions-Musik 
 
Am Karfreitag, dem 7. April 1724, wurde die erste Passions-Musik Johann Sebastian Bachs in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Rund 300 Jahre später bringt Justin Doyle die Johannes-Passion mit dem RIAS Kammerchor Berlin, der Akademie für Alte Musik und namhaften Solist*innen am 25. März ins Konzerthaus Berlin.
„Bach revolutionierte die Passionen durch die Verbindung von lutherischer Tradition der Choräle mit neueren, italienisch geprägten Opernelementen. Seine Passions-Musik ist ausgesprochen bildhaft, tonmalerisch und bisweilen dramatisch“, kommentiert Justin Doyle. „Seinerzeit war Passions-Musik, wie die von Johann Kuhnau, zwar eine bereits lebendige Tradition in Leipzig. Bach novellierte aber die Art der Erzählung: Der Evangelist erzählt nicht nur die Geschichte, er ist eine lebendige Figur, die beobachtet, wie sein Freund gerichtet und gekreuzigt wird. Bachs unglaublich komplexe Struktur stellt auch Pilatus in den Fokus; und durch seine sorgfältige Auswahl von Choralversen bezieht er jeden Zuhörer in die Handlung mit ein“, so Doyle weiter.
Die renommierten Sänger*innen Elizabeth Watts (Sopran), Benno Schachtner (Altus), Werner Güra (Tenor, Evangelist), Raphael Höhn (Tenor, Arien), Dominik Köninger (Bass, Christus) und Matthias Winckhler (Bass, Arien) übernehmen die Solopartien.
Weitere Aufführungen des knapp zweistündigen Werks, das die Leidensgeschichte Jesu von seiner Gefangennahme bis zur Kreuzigung erzählt, finden in derselben Besetzung am 23. März im Teatro Grande in Brescia, Italien, sowie am 24. März im Prinzregententheater München statt.
 
 
Tickets
 
 
Justin Doyle
 
Victoria und Vivancos:
Im Geist der Renaissance 
 
Victoria, Vivancos – der Titel ist Programm. Zwei Komponisten stehen im Mittelpunkt dieser Tourneereihe. Einige Sätze aus Bernat Vivancos' (*1973) Requiem, der mehr als anderthalbstündigen Vertonung der lateinischen Totenmesse von 2015, werden mit der sechsstimmigen Missa pro defunctis konfrontiert, die Tomás Luis de Victoria (1548-1611) rund 400 Jahre zuvor komponiert hatte. Obwohl beinahe ein halbes Jahrtausend zwischen den beiden Werken steht, sind verwandte Klangideale und Ähnlichkeiten in ihrer künstlerischen Geisteshaltung unverkennbar.
Vivancos hatte bereits als Chorschüler tiefe Eindrücke Alter Musik gewonnen. Nach einer schicksalhaften Begegnung mit dem norwegischen Komponisten Lasse Thorensen fand er einen Weg, die Einflüsse früherer Epochen in seine eigene Tonsprache einzuflechten. Letztere ist, nach dem katalanischen Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler Jordi Savall, „ungeachtet ihrer Komplexität und Modernität dazu fähig […], uns reine Schönheit und Emotion zu vermitteln.“
Premiere feiert diese spannende Gegenüberstellung in der Geburtsstadt Vivancos', Barcelona, bevor Justin Doyle das Programm mit dem RIAS Kammerchor und Miloš Milivojevic (Akkordeon) zunächst nach Varese und im April nach Rotterdam und Amsterdam führt.
 
 
 
Infos
 
Patenchor (c) Matthias Heyde
 
Zu Besuch beim
RIAS Kammerchor 
 
Die Chorpatenschaft mit einem Berliner Schulchor bildet das Herzstück der Education-Arbeit des RIAS Kammerchors. Dabei begleiten die Chorsänger*innen ihren Patenchor ein Jahr lang und gewähren wertvolle Einblicke in ihren beruflichen Alltag. Im Februar hatten die Schüler*innen des diesjährigen Patenchors des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums aus Falkensee die Gelegenheit, eine gemeinsame Probe mit den Profis zu gestalten. Hierbei wechselten sich Chefdirigent Justin Doyle und Chorleiter und Musiklehrer der jungen Nachwuchstalente Christoph Biemer am Pult ab und probten gemeinsam den Psalm 130 Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir von Heinrich Kaminski. Im Anschluss daran fanden sich alle Beteiligten in lebhaften Gesprächsrunden zusammen, wobei die jungen Sänger*innen den Profis viele Fragen über ihren Berufsalltag stellen konnten. Auch das Management des RIAS Kammerchors sowie Chordirektor
Bernhard Heß waren zugegen. Die Schüler*innen erfuhren interessante Details über die Arbeit aus Presse, Marketing und dem Künstlerischen Betriebsbüro. Vor dem Ende des Schuljahres stehen den Mitgliedern des Patenchores noch einige wertvolle Erfahrungen bevor. Der Besuch von Justin Doyle in der Schule und ein gemeinsames Probenwochenende mit einem Quartett, bestehend aus vier Sänger*innen des RIAS Kammerchors, sind nur einige der Highlights, die sich vor dem gemeinsamen Abschlusskonzert der Patenschaft am 29. Mai 2019 aneinanderreihen.
 
 
 
Kulturradio RBB
 
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