Überirdisches I – Sonne

RIAS Kammerchor

Fr 26. November 2021, 20.00 Uhr

Motorwerk

Abo-Konzert

Judith Weir All the Ends of the Earth
für gem. Chor, Percussion und Harfe
Ferdinando di Lasso Orietur sicut sol Juan Pérez Bocanegra Hanacpachap cussicuinin Benjamin Britten Hymn
aus: Suite for Harp
György Ligeti "Lux aeterna" Karol Beffa Éloge de l'ombre
für Harfe solo
Thomas Tallis Te lucis ante terminum Sofia Gubaidulina Sonnengesang

Leonard Elschenbroich Violoncello

Michael Weilacher Schlagzeug

Daniel Eichholz Schlagzeuger

Jürgen Grözinger Schlagzeuger

Liz Fréon Harfenistin


RIAS Kammerchor Berlin

Justin Doyle Dirigent

„Vom Wesen unseres Heimatsterns“ – Einführung mit Astrophysikerin und Philosophin Sibylle Anderl und Moderatorin Shelly Kupferberg. 18.45 Uhr im Saal. Einlass ab 18.15 Uhr.

Deutschlandfunk Kultur überträgt das Konzert live ab 20.03 Uhr.

Für den Einlass notwendig ist eine mindestens 14 Tage zurückliegende Zweitimpfung gegen Covid-19 oder eine Bestätigung über die Genesung nach einer Infektion mit Covid-19. Während des gesamten Konzert besteht die Verpflichtung zum Tragen einer FFP-2 Maske. Es sind nur Nachweise mit QR-Code (CoronaApp oder Impfzertifikatzettel aus der Apotheke) zulässig.

Bitte beachten Sie die Hygienevorkehrungen des Veranstaltungsortes.

Programmheft  



Überirdisches I
„Vom Wesen unseres Heimatsterns“ – Einführung mit Astrophysikerin und Philosophin Sibylle Anderl und Moderatorin Shelly Kupferberg. 18.45 Uhr im Saal. Einlass ab 18.15 Uhr.

Sie ist die Grand Dame der Neuen Musik und sich entgegen vieler Widerstände immer treu geblieben. „Ob ich modern bin oder nicht, ist mir gleichgültig. Wichtig ist mir die innere Wahrheit meiner Musik.“ Im Herbst feiert Sofia Gubaidulina ihren 90. Geburtstag, den wir zum Anlass nehmen, ihren Sonnengesang zum Zentrum dieses Konzerts zu machen. Das Werk auf Franz von Assisis berühmte Verse ist Hymnus auf Schöpfung, Leben und Tod zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein. Ein Solo-Cello bringt als kosmischer Erzähler den Dialog zwischen den Menschen (dem Chor) und Gott in Gang, stellt im Sinne der Komponistin aber eher Fragen als Antworten zu liefern. Das Programm wird erweitert durch György Ligetis revolutionäres Lux Aeterna, in dem schwebende Klangfelder Mehrstimmigkeit ersetzen und sich aufgelöste Rhythmen in Schwerelosigkeit verlieren. In All the Ends of Earth verarbeitet Judith Weir das rund 1000 Jahre alte Viderunt Omnes des Notre-Dame-Magisters Pérotin zu einem Lebensen(d)twurf auf die Wunder der Schöpfung voll tiefer, durchscheinender Schönheit.