Frieda Barck

Die junge Sopranistin Frieda Jolande Barck entdeckte zunächst über das Akkordeonspiel ihre Liebe zur Musik. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie Unterricht auf diesem Instrument. Aufgrund ihrer Begabung wurde sie an dem musikbetonten Georg-Friedrich-Händel Gymnasium in Berlin aufgenommen und erhielt dort eine umfassende musikalische Ausbildung bis zum Abitur. Ihre ersten solistischen Auftritte mit der Stimme konnte sie in diesem Rahmen absolvieren. So sang sie mit 15 Jahren solistisch im Konzerthaus Berlin in der Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krása. Daraufhin erhielt sie Einzelunterricht im Fach Gesang. Noch während der Schulzeit gewann sie im Jahr 2014 einen zweiten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“. Anschließend an das Abitur, begann sie mit dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und studiert nun im Master bei Prof. Britta Schwarz. Weitere Impulse für ihre musikalische Arbeit bekam sie u.a. von Robert Dean Smith, Wolfram Rieger und Janet Williams. Ihre Bühnenerfahrung im Bereich der Oper konnte sie als Belinda in Henry Purcells „Dido and Aeneas“ und als Despina in Mozarts „Cosí fan tutte“ erweitern. Außerdem tritt Frieda regelmäßig in ganz Deutschland als Solistin auf. Vor allem im Bereich der Alten Musik konnte sie sich schon einen Namen machen und arbeitet unter anderem mit der Lautten Compagney Berlin zusammen. Zuletzt erhielt sie bei der Internationalen Sächsischen Sängerakademie im Sommer einen Förderpreis und ein weiteres Engagement. Durch ihre Arbeit mit dem Rundfunkchor Berlin konnte sie schon mit bedeutenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim oder Zubin Mehta zusammenarbeiten. Seit 2019 ist sie Akademistin im RIAS Kammerchor Berlin und Trägerin des Deutschlandstipendiums.

Website: https://www.friedajolandebarck.com/
Video: https://youtu.be/KCQWo5VJ_TE
Facebook/frieda.knopf